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Schuppenflechte am Penis (6 Betrachter)

Nein, nicht mehr für mich. Mumpitz... Ich glaube durchaus an die Kraft der Natur, Heilpflanzen gibt es ja, aber Heilpraktiker oder Homöopathen können mir gestohlen bleiben. Die Erfahrung habe ich gemacht, damals als ich noch kleiner war und total unbedarft und ohne Vorurteile an die Sache herangeführt wurde. Meine Eltern haben ein Vermögen bei dem gelassen.
Reagiert man auf die Ernährung, oder kommt eine eventuelle Unverträglichkeit ins Spiel, ist es eher Neurodermitis als Schuppenflechte. Man kann zwar bei der Schuppenflechte auch mit Ernährung was machen, aber dazu gehört eben, dass man das auch mag, was man bevorzugen sollte. Dazu habe ich schon geschrieben.
Als die Schuppenflechte bei mir einsetzte, war meine Ernährung übrigens deutlich besser als jetzt, meine Großeltern hatten einen großen Gemüsegarten und bauten alles mögliche selbst an, ohne Gift und Kunstdünger.
Was meinst du mit Mumpitz? Das ich hier einen vom Weihnachtsmann erzähle?
 
Was meinst du mit Mumpitz? Das ich hier einen vom Weihnachtsmann erzähle?
Ich meine damit, dass für mich Heilpraktiker und Homöopathen Quacksalber und Scharlatane sind. Darum schrieb ich auch "Für mich nicht mehr" (als Option) und erklärte auch, warum.

Ich sehe das ganze anders, wenn ein Schulmediziner eine Zusatzqualifiaktion hat und auch auf Heilpflanzen zurückgreift. Globuli sind allerdings wirklich Humbug, ich habe eine interessante Reportage dazu gesehen.

Scharlatane und Quacksalber darum, weil es nicht wenige gibt, die ihre Patienten glauben lassen, dass auch sie helfen können, sie ordentlich melken und die Patienten das im schlimmsten Fall mit dem Leben bezahlen. Es gibt Erkrankungen, bei denen man eben doch unters Messer oder wenigstens medikamentös behandeln sollte.
 
Was sagt denn dein Hautarzt? Cortisoncremes oder Salben helfen in der Regel recht gut und drücken auch die Entzündung zurück. Allerdings sind sie bei großflächigem Befall am ganzen Körper kontraproduktiv. Daivobet Gel sei noch einmal in den Raum geworfen. Allerdings sollte man wegen des Calcipotriols gesunde Areale unbedingt meiden.


Cortison hilft eigentlich auch immer recht gut. Selbst eine Tablettenkur mit Cortison kann gut helfen, bei meinem Bandscheibenvorfall habe ich zu Beginn auch Cortisontabletten bekommen, die auch bei der Haut angeschlagen haben. Meine Hausärztin hat auf meine Bitte eine zweite Packung verschrieben, allerdings nur eine zweite, keine mehr, weil eben Cortison, von außen ist das was anderes, aber eingenommen eine andere Nummer.

Neurodermitis und Schuppenflechte sind nicht verwandt und haben nichts miteinander zu tun. @nabronsen ist es denn eine Schuppenflechte?
Wie sähe es denn bei dir mit einer UV-Therapie aus? Ggf. mit Solebädern vorab.
Sole lindert bei mir ungemein. Anfangs konnte ich das auch von der Steuer absetzen, wenn ich eine Therme gefahren bin, selbst die Wegekosten. Irgendwann reichte ein Attest aber nicht mehr und die wollten ein Gutachten vom Gesundheitsamt oder dem MdK, das war mir dann zu umständlich.

Übrigens kann man auch einiges über die Ernährung steuern, allerdings esse ich die Lebensmittel nicht, die helfen. Fisch zum Beispiel, der ernährungstechnisch bei einer Schuppenflechte produktiv ist, esse ich nicht, Fisch an sich schon.


Es ist neurodermitis gehe ich von aus weil ich allgemein neurodermitis habe. Zwar nicht stark mehr aber rund um den penis geht es nicht weg ohne cortison Salbe bzw. Es wird nicht schlimmer... aber es ist einfach stark gerötet und cortison fängt es sofort an zu nässeln..

Hmm uv Therapie habe ich nicjt gemacht.

Ich war schon paar mal in Soli aber konnte nicht wirklich erkennen das es dadurch besser wurde.

Mir wurde auch ein Heilpraktiker angeraten den habe ich aber bisher nicht wahrgenommen. Ich komme aus Hamburg vielleicht kann mir jemand da einen empfehlen:)

Danke
 
Es gibt sicherlich auch unter Heilpraktiker gute und schlechtere Genossen; genau wie bei Ärzten auch. Wenn man sicher gehen möchte, dann kann man sich ja von dem sein Konzept anhören und vielleicht kann man im Vorfeld schon einiges raushören.
Das Problem bei Ärzten ist, dass die Medikamente raushauen, die halt nur die Symptome lindern, aber in den seltensten Fällen wird die Ursache in Angriff genommen. Als Beispiel: haste hohen Blutdruck, dann gibts Blutdrucktabletten, die den Blutdruck senken, die Ursache wird damit aber nicht behandelt.
Bei Heilpraktiker würde ich das andersherum erwarten.
 
Mir wurde auch ein Heilpraktiker angeraten den habe ich aber bisher nicht wahrgenommen. Ich komme aus Hamburg vielleicht kann mir jemand da einen empfehlen
Guck doch mal auf der Website deiner Krankenkasse nach, ob sie die Kosten übernehmen, dann werden die auch eine Suche haben.
Das Problem bei Ärzten ist, dass die Medikamente raushauen, die halt nur die Symptome lindern, aber in den seltensten Fällen wird die Ursache in Angriff genommen. Als Beispiel: haste hohen Blutdruck, dann gibts Blutdrucktabletten, die den Blutdruck senken, die Ursache wird damit aber nicht behandelt.
Bei Heilpraktiker würde ich das andersherum erwarten.
Da halte ich gegen, die geben dir dann was pflanzliches gegen Bluthochdruck, die Ursache wird ein Heilpraktiker auch nicht suchen. Wie gesagt bin ich nicht gegen Naturheilkunde, allerdings ist die Ausbildung zur Heilpraxis oder Homöopathie mitunter echt fragwürdig. Sicherlich mag es auch den einen oder anderen guten Heilpraktiker geben, aber warum nicht zu einem Arzt gehen, der auch Naturheilkunde praktiziert und das ganze auf Kosten der Krankenkasse machen?
 
Psoriasis ist eine Autoimmunerkrankung der Nerven, die unbehandelt schwerwiegende Folgen in Bezug auf Folgeerkrankungen (beispielsweise der Gefäße) haben kann.
Bei mir wurde diese in der Pubertät diagnostiziert. Jahrelang hab ich mich mit Salben, Cremes und Pasten herumgeschlagen. Irgendwann kam dann UV-Licht-Therapie dazu. Geholfen hat schlussendlich nichts. Irgendwann war es so schwerwiegend, dass auch meine Psyche ziemlich angeknackst war.
Was mir wirklich geholfen hat, war ein Besuch bei einem Arzt an der Uni-Klinik, der darauf spezialisiert ist und die auch eine eigene Psoriasis-Ambulanz haben. Seit rund drei Jahren bin ich dort in Behandlung und bekomme in regelmäßigen Intervallen (alle drei bis vier Monate) ein Biologicum gespritzt und ich bin so gut wie Symptomfrei (in meiner schlimmsten Zeit waren fast 35 % meines Körpers betroffen!).
Bei Psoriasis muss man die Ursache behandeln, nicht die Symptome. Es handelt sich dabei - simpel runtergebrochen - um eine Störung der Hautheilung. Normalerweise erneuert sich die Haut alle 28 Tage. Bei Psoriasis-Patienten alle 7 Tage. Die Nervenzellen, die dafür zuständig sind, den Heilprozess zu starten, arbeiten zu eifrig, da die Zellen, die "Heilprozess abgeschlossen" kommunizieren sollen, fehlen bzw. zu gering besetzt sind. Dadurch wird permanent Heilung erzeugt (was im ersten Moment toll klingt, aber suboptimal ist). Und das Biologocium regelt das, in dem die einen Zellen supported und die anderen abgezogen werden.
Corona-bedingt habe ich meine Therapie auch immer wieder für längere Zeiten (teilweise mehr als ein halbes Jahr) unterbrechen müssen und bin froh, dass es bei mir keine großen Rückschläge oder große Comebacks gab.

Hätte ich von dieser Möglichkeit früher erfahren, hätte ich mir viel Geld bei schlechten Hautärzten, Homöopathen und Kinesiologen erspart.
Und auch mein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wäre besser gewesen. Auch zwischenmenschlich hätte vielleicht einiges mehr gepasst, aber ich konnte und wollte viele Jahre niemanden nah an mich ranlassen, zu groß war die Angst der Enttäuschung, ein anderer Mensch könnte sich davor ekeln.
 
Psoriasis ist eine Autoimmunerkrankung der Nerven, die unbehandelt schwerwiegende Folgen in Bezug auf Folgeerkrankungen (beispielsweise der Gefäße) haben kann.
Richtig. Prinzipiell kann alles betroffen sein, das auf Haut endet. Ich habe bei mir den Eindruck, dass es in den Gelenken losgeht. Die Folgen können krass werden. Sogar die Lebenserwartung kann locker um 10 Jahre abnehmen.
Irgendwann war es so schwerwiegend, dass auch meine Psyche ziemlich angeknackst war.
Hätte ich von dieser Möglichkeit früher erfahren, hätte ich mir viel Geld bei schlechten Hautärzten, Homöopathen und Kinesiologen erspart.
Und auch mein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl wäre besser gewesen. Auch zwischenmenschlich hätte vielleicht einiges mehr gepasst, aber ich konnte und wollte viele Jahre niemanden nah an mich ranlassen, zu groß war die Angst der Enttäuschung, ein anderer Mensch könnte sich davor ekeln.
Das hatte ich nie wirklich und stehe mittlerweile komplett drüber. In meinem Umfeld gab es den einen oder die andere, die sich daran gestört hat, ob es Ekel war, kann ich gar nicht mal sagen. Allerdings weiß mein Umfeld, dass es Schuppenflechte ist, es weiß, was Schuppenflechte ist, und kann damit umgehen.
Wenn du mich auf die Schuppenflechte runterbrichst, verpiss dich einfach!
Seit rund drei Jahren bin ich dort in Behandlung und bekomme in regelmäßigen Intervallen (alle drei bis vier Monate) ein Biologicum gespritzt und ich bin so gut wie Symptomfrei (in meiner schlimmsten Zeit waren fast 35 % meines Körpers betroffen!).
Corona-bedingt habe ich meine Therapie auch immer wieder für längere Zeiten (teilweise mehr als ein halbes Jahr) unterbrechen müssen und bin froh, dass es bei mir keine großen Rückschläge oder große Comebacks gab.
Welches nimmst du? Spritzt du nicht selbst? Mit welchem Intervall hast du angefangen? Hat ein Hautarzt auch vorher andere systemische Therapien mit z.B. Fumarsäure oder MTX getestet?

UV-Therapie war bei mir eigentlich immer gleich angesagt, nicht erst irgendwann später. Als meine damalige Arbeitstelle 5 Minuten Fußweg vom Hautarzt entfernt war, bin ich immer in der Pause kurz rübergegangen, war aber aufgrund eines Wechsels an einen anderen Standort nicht mehr möglich.
 
Ich kriege Stelara und spritze nicht selbst. Bestelle es über meine Hausärztin in der Apotheke und lasse es mir dann von ihr spritzen.
 
Guck doch mal auf der Website deiner Krankenkasse nach, ob sie die Kosten übernehmen, dann werden die auch eine Suche haben.

Da halte ich gegen, die geben dir dann was pflanzliches gegen Bluthochdruck, die Ursache wird ein Heilpraktiker auch nicht suchen. Wie gesagt bin ich nicht gegen Naturheilkunde, allerdings ist die Ausbildung zur Heilpraxis oder Homöopathie mitunter echt fragwürdig. Sicherlich mag es auch den einen oder anderen guten Heilpraktiker geben, aber warum nicht zu einem Arzt gehen, der auch Naturheilkunde praktiziert und das ganze auf Kosten der Krankenkasse machen?
Da muss ich ehrlich sagen, dass ich mich mit Heilpraktikern nicht besonders gut auskenne, ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass die mit natürlichen Mitteln an die Ursache gehen. Wäre natürlich schade, wenn die nur die Symptome behandeln würden.
Der Heilpraktiker, von dem ich geredet hatte, war ein bekannter von meiner Exfrau und wir hatten die Familie besucht. Ich war nicht hauptsächlich wegen meinem Hauptproblem zu ihm gegangen; als Zeit war, hatte ich ihm meine Hände gezeigt und er sagte mir so nebenbei, dass er mir da was mit gibt und das war dieses grüne Pulver.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, wenn es Neurodermitis oder irgendetwas anderes schwerwiegendes mit der Haut gewesen wäre, dann hätte ich bestimmt auch mehrere Sitzungen und Behandlungen mitmachen müssen.
 
Habe auch seit vielen Jahren Schuppenflechte. Psoriasis Inversa, also (überwiegend) in der Genitalregion. Zu den schlimmsten Zeiten waren meine Eier mindestens zu 90% bedeckt. Habe tausende Cremes und Salben ausprobiert, und war natürlich auch bei Hautärzten. Was (kurzzeitig) immer hilft ist Kortison (oft verschrieben wird Prednitop), aber kann über längeren Zeitraum zu starken Nebenwirkungen kommen. Auf die ganzen von Dermatologen als nächste Therapiestufen ins Feld geführten Weiterbehandlungen - von MTX bis Biologika - verzichte ich auch dankend. Was mir geholfen hat ist eine Ernährungsumstellung: ernähre mich seit 4 Jahren ketogen, vor allem der Verzicht auf Zucker wirkt sich extrem auf den Juckreiz auf. Und dann habe ich letztes Jahr eine Creme entdeckt, die wirklich - als erste nicht verschreibungspflichtige Salbe - einen deutlichen Unterschied macht: Sorion. Auf der Kopfhaut ist meine Pso komplett weg, an den Eiern von 90% auf vlt 15% zurückgegangen. Herrlich.
 
Ich habe auch schon sämtliche Cremes, Salben und Tinkturen durch. Sorion eingeschlossen, bei mir hat die leider nicht angeschlagen, ich habe aufgrund der vielen guten Bewertungen einen Versuch gestartet.
 
So hat jeder irgendwo sein Laster... bei mir fängt es auch am Pullermann an, ziemlich unangenehm wird es, wenn die Haut da unten recht trocken ist, man es sieht und spürt... da braucht man sich nicht wundern dass meine liebe ihn seit dem nicht mehr in den mund nimmt...

versuche es jetzt auch mal mit Ernährung... weniger Alkohol und versuche das Rauchen zu lassen, sind alles faktoren die die Schübe noch unterstützen. Stress soll schon auch ne große Rolle spielen, davon hat ja heutzutage auch jeder was davon...
Wünsch euch trotzdem gute Besserung; fühl da mit! :(
 
Säurehaltige Lebensmittel wie O-Saft, Kaffee,... haben auch einen großen Einfluss. Schokolade oder Kakao sollte man meiden, und vieles mehr. Alles, was in irgendeiner Weise inflamatorisch wirken kann.
 
Hallo zusammen, bin zufällig hier rein gestolpert und leide mit euch. Selbst hatte ich vor vielen Jahren auch plötzlich schwere Schübe der Psoriasis, teils am ganzen Körper, sogar 2 mal mit Klinikaufenthalt. Alles mitgemacht: Bestrahlung und verschiedenste Cremes übelster Art. Tatsächlich half nur eins und seither bin ich Erscheinungsfrei: das Medikament Fumaderm. Mein Hausarzt hat es mir verschrieben, weil seine Frau es auch nahm. Anfangs etwas schwierig in der Verträglichkeit, mit der Zeit okay. Ziemlich teuer (600 €, 200 Stück), aber Kasse zahlt und es hilft. Wie gesagt, seither Erscheinungsfrei und jetzt bei niedrigster Dosierung. Das ist es mir Wert, das Leid durch Jucken usw und auch optisch war eine starke Belastung.
 
Ich habe nach der Einleitung abgebrochen, Fumaderm war nichts für mich.
 
Ich habe nach der Einleitung abgebrochen, Fumaderm war nichts für mich.
Am Anfang ist es übel, besonders Durchfall…, aber das Durchhalten hat sich für mich gelohnt. Wenn ich merke, dass sich etwas anbahnt, erhöhe ich ein paar Tage die Dosis. Und mit der Zeit kennt man seine Schwachpunkte, auf die man reagiert. Bei mir definitiv Schweinefleisch- sehr Entzündungsfördernd. Am nächsten Tag sehe ich das durch rote Flecken im Gesicht, wenn ich zuvor ein Schnitzel gegessen habe. Kann’s aber trotzdem nicht immer lassen ;) , da hilft dann kurzfristig die Dermatop-Creme leider mit Cortison.
 
Ich habe mit Fumaderm angefangen, nachdem ich mit Somatuline wegen einer anderen Geschichte aufgehört habe, und wollte nicht schon wieder so krasse Nebenwirkungen haben. Allerdings bekam ich keinen Durchfall, eher das Gegenteil.
 
Ja das ist ein leidiges Problem, und die letzten 15 Jahre hat die Pharmaindustrie nicht wirklich Fortschritte gemacht (oder machen wollen?) Ein Markt den man sich gerne hält.
 
Naja, es gibt immer neue, verträglichere Biologicals.
 

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